Cassis — Kraft & Aroma der Schwarzen Johannisbeere

Cassis

Bereits seit Jahrhunderten ist die Ribis nigrum, allgemein bekannt als Schwarze Johannisbeere, berüchtigt für ihre positive Wirkung auf das menschliche Immunsystem.Die schwarze Johannisbeere ist durch ihre heilenden Kräfte und positive Auswirkungen auf die Gesundheit auch als Heilpflanze bekannt. Neben der hohen Vitamin-C Dichte der Beere sowie ihrer hohen Anzahl an wertvollen Antioxidantien wird ihr eine harn- und schweißtreibende Wirkung nachgesagt wodurch sie die optimale Ergänzung während einer Detox-Kur darstellt. Wie auch andere Beeren enthält die Cassis (auf Französisch) sogenannte Anthocyane deren Wirkweise unsere Zellen vor freien Radikalen schützt. Durch diese Eigenschaft kommt es seltener zu entzündlichen Prozessen im Körper, das Immunsystem wird gestärkt. Außerdem reduziert von den Blättern der schwarzen Johannisbeere gekochte Tee Migräne, Rheuma und Gicht.

Der Ursprung der Schwarzen Johannisbeere (Ribes nigrum) liegt in Asien und Europa. Die Schwarze Johannisbeere wächst wild, auf feuchten Böden, ist aber auch als Beerenobst in vielen Gärten angepflanzt. Die Schwarze Johannisbeere wächst ein bis zwei Meter hoch, hat einen frischen grünen Strauch, und ist ungefähr 10 cm Zentimeter breit

Die Johannisbeeren zählen zu den gesündesten und wertvollsten Beeren-Früchten und sind dabei sehr reich an Vitaminen. Insbesondere der Vitamin C Gehalt ist im Vergleich zu anderen Beerenfrüchten sehr hoch, außerdem ist die Schwarze Johannesbeere reich an Fruchtsäure und ätherischen Ölen. Sowohl die fruchtigen Beeren als auch die Blätter lassen sich weiterverarbeiten.

Die Beeren der schwarzen Johannisbeere finden ein breites Feld der Verarbeitung, mal als Limonade, Likör oder auch als leckere Marmelade. Es bleibt nur die Frage: Wie verwendet man die Blätter?

Die Verarbeitung der Blätter beschränkt sich überwiegend auf die Herstellung verschiedener Teesorten und Teemischungen. Die Herstellung von Tee aus getrockneten Johannisbeerblättern hat seine Wurzeln bereits im frühen 16. Jahrhundert. Von April bis Juli kann man die Blätter pflücken und trocknen, dabei gilt es ein paar Dinge zu beachten.

Am besten pflücken Sie reichlich Johannisbeerblätter morgens bei trockenem Wetter. Achten Sie darauf, dass die Johannisbeerblätter einen gesunden Eindruck machen und nicht von etwaigen Schädlingen besiedelt sind. Das Waschen der Johannisbeerblätter wird in der Regel nicht empfohlen. Breiten Sie die Johannisbeerblätter gleichmäßig auf einem Blatt Papier aus um diese langsam und gleichmäßig zu trocknen. Dabei sollten Sie am besten darauf achten, dass die Johannisbeerblätter vor Wind und Sonne geschützt sind. Starke oder dauerhafte Sonneneinstrahlung kann die Johannisbeerblätter während des Trocknens schnell verbrennen und austrocknen lassen, daher ist ein überwiegend schattiger Ort zum Trocknen der Johannisbeerblätter besser geeignet. Zu trockene Johannisbeerblätter brechen leichter und werden dadurch staubig.

Vorbereitung des Tees aus Blättern der Schwarzen Johannisbeere

Die richtige Vorbereitung ist wichtig um den leckeren Tee genießen zu können. Ungefähr 2 – 3 Esslöffel getrocknete Blätter mit ca. 200 Milliliter gekochtem Wasser übergießen, bedecken und 10 Minuten ziehen lassen und ist das Tee fertig. Allerdings schmecken die fruchtigen dunkelvioletten Beeren auch hervorragend im Frühstücksmüsli zusammen mit ein wenig Honig, Haselnüssen und einem Naturjoghurt ihrer Wahl, probieren Sie es doch mal aus.